Am Strand der Insel reihen sie sich wie die Perlen auf einer Kette und dabei ist eines schöner als das andere:
Usedoms Seebäder.
Gleich hinter den Dünen befindet sich ein schattiger Wald, dem man den winterlichen Kampf mit dem Wind ansieht,
schnell wird klar, was das Eiland zum Ferienparadies macht.
Bereits Ende des letzten Jahrhunderts fand sich der Adel den Sommer über auf dem schmalen, von Ostsee und Achterwasser
umspülten Land zusammen um die frische und wohltuende Meeresluft zu genießen.
Dies führte dazu, dass binnen weniger Jahre mehrere „stille“ Fischerdörfer zu eleganten und exklusiven
Vergnügungszentren mit europäischem Format heranwuchsen.
Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin durften gelegentlich Sogar Wilhelm II. begrüßen, weshalb sie heute noch als die Kaiserbäder gelten.
Heutzutage verbergen sich hinter den liebevoll restaurierten Fassaden komfortable Hotels und gemütliche Pensionen.
Hinzugekommen sind moderne Kureinrichtungen. Hierzu gehört beispielsweise die Ostseetherme in Heringsdorf, eine Badelandschaft
mit zahlreichen therapeutischen Einrichtungen.
Aktive Erholung versprechen der parallel zum Strand verlaufende Radwanderweg sowie das grüne, mit blauen Seen durchwebte Hinterland.
Auf dem Meeresgrund vor der Insel soll übrigens Vineta liegen. So glaubte man jedenfalls bisher.
Wissenschaftler vermuten die einst reichste Stadt der diesseitigen Welt unterdessen in den Boddengewässern vor Barth.
Unbestritten ist: Der Handel machte Vineta’s Bürger erst wohlhabend, dann verschwenderisch und schließlich gottlos.
Eine himmlische Sturmflut verschlang deshalb die dekadente Stadt.
Heute erwacht sie jeden Sommer wieder zu neuem Leben, in einem farbenfrohen Spektakel auf der Zinnowitzer Seebühne. Zahlreiche Kurkonzerte im Rahmen des Usedomer Musikfestivals sorgen in den Bädern auf der ganzen Insel im September für stilvolle und stimmungsvolle Unterhaltung.
Der Peenestrom und das Kleine Haff trennen die Insel Usedom vom Festland. Im Achterwasser breitet sich dieser zu einem stattlichen See aus, dessen schilfbewachsene Ufer unter Naturschutz stehen. Hier finden Sie meist die ruhigeren Stellen, welche für den ein oder anderen ein wohltuender Kontrast zum fröhlichen Treiben in den Seebädern darstellt.
Die Insel verfügt über einen 40 km langen Sandstrand vor hügeligem Dünenland oder schroffer Steilküste. Dieser zieht sich von Ahlbeck bis Peenemünde hin. Auf der anderen Seite der Insel befinden sich zahlreiche Seen mit ausgedehntem Landschaftsschutzgebiet.
Neben den traumhaft schönen Sonneuntergängen finden Sie auf Usedom alles was für einen unvergesslichen und traumhaft schönen Urlaub beiträgt.