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Zempin

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Geschichte Zempins

 
Im Jahre 1571 wurde Zempin erstmals urkundlich erwähnt. Die Beschreibung deutete auf ein kleines Bauern- und Fischereidorf hin. Anfangs stand Zempin unter pommerscher, dann schwedischer und letztlich preußischer Hoheit.

Das Strandhotel welches 1895 erbaut wurde, leitete den Beginn des Seebades ein. 1911 erhält Zempin eine Bahnananbindung. Die Ortschaft tritt 1908 dem Deutschen Bäderverband bei und auf Grund des stetig anwachsenden Tourismus erhält Zempin 1933 eine eigene Seebrücke, die allerdings den „Zweiten Weltkrieg“ nicht überdauert.

Im angrenzenden Waldgebiet wurden zwischen 1943 und 1945 V1-Marschflugkörper zu Versuchszwecken gestartet. Westlich von Zempin sind noch heute die Reste der Katapultstartanlage für die Robotbombe Fi 103 (V1) zu finden, die zum Waffenentwicklungsprogramm von Peenemünde-West gehörte.

1956 entstand der Campingplatz und seit 1996 hat Zempin die staatliche Anerkennung als Seebad.

Mit rund 900 Einwohnern ist Zempin heute das kleinste Seebad der Insel Usedom.   

Sehenswürdigkeiten in Zempin
Eine weit über die Ländergrenzen hinaus bekannte Sehenswürdigkeit sind die „Zempiner Salzhütten“. Sie stammen aus den Zeiten der intensiven Fischerei und sind häufig abgeschieden hinter den Dünen und nahe der viel genutzten Strandzugänge zu finden. Einige dieser Hütten stammen aus dem Jahre 1882. Die meisten Salzhütten sind in den Jahren 1872 und 1874 durch große Sturmfluten zerstört worden. Einige wurden 1882 an alten Standorten wieder aufgebaut. Damals lagerte in ihnen das Salz für die Fischkonservierung, heute werden sie von den Fischern als Materiallager genutzt.


Es sei auch die große Eiche am Anglerhafen des Achterwassers genannt. Sie besitzt einen Stammumfang von ca. 4,5 m und ist ungefähr 350 Jahre alt.


Das Heimat und Vereinshaus „Alte Schule“ (Uns Olle Schaul) wurde bis 2000 als Schule genutzt. Jetzt befindet sich dort eine Ausstellung von über 30 selbst gebauten Bootsmodellen des Zempiner Fischers Konrad Tiefert (*1919).
Konrad Tieferts Leben und Werk war im Februar 2005 sogar Gegenstand von Dreharbeiten des ZDF-Reporters Thomas Euting für seine 2-teilige Dokumentation „Winterreise - von Usedom ins Gletschereis“.
Zusätzlich findet man im Vereinshaus einen rekonstruierten und historisch wertvollen Kolonialwarenladen von Karl Schichlein (Mobiliar von 1928).


Auf halber Strecke nach Koserow findet man „Lüttenort“, die schmalste Stelle Usedoms. Hier liegen Achterwasser- und Ostseedeich nur wenige Meter auseinander. Heute befindet sich dort das ehemalige Anwesen des Malers Otto Niemeyer-Holstein, einer der bedeutendsten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts. Sein Wohnhaus dient als kleines Gedenkatelier mit angrenzendem Skulpturen-Garten.   

 
Freizeitaktivitäten

Zu den wohl beliebtesten und gesündesten Aktivitäten bei jung und alt auf der Insel Usedom gehört das Strandwandern. Die kilometerlangen feinen Sandstrände laden geradezu ein.

Vor allem in den Sommermonaten kommt natürlich das Baden, Beach-Volleyball, Schwimmen uvm. nicht zu kurz.
Die Achterwasserseite mit dem kleinen Sportboothafen bietet Gelegenheit für Ausflüge mit dem Segel- oder Ruderboot. Natürlich können auch bei der einheimischen Surfschule Lehrgänge für Anfänger und Fortgeschrittene belegt werden.
Wanderungen entlang des Achterwasserdeiches oder auf dem Küstenwanderweg sind genauso interessant und angenehm wie Radtouren parallel zur Ostseeküste.   

 
Einkaufsmöglichkeiten

Als kleinstes Seebad Usedoms bietet Zempin Waren für die tägliche Versorgung. Wer so richtig Shoppen gehen möchte wird indes im benachbarten Zinnowitz gut bedient. Hier bieten Läden aller Art Versuchungen für jeden Geschmack und Geldbeutel.   

T.K. | A.L.
 
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